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Immobilien-Glossar​

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properti AG
Flurstrasse 62
8048 Zürich
Schweiz

Tel. +41 44 244 32 00
[email protected]

Unternehmens-Identifikationsnummer (UID):
CHE-496.858.888

Vertretungsberechtigt:
Levent Künzi, Adrian Künzi

Begriff

Definition
Abbruch

Auflösung von Bausubstanz und Entsorgung des Abbruchmaterials.

Agglomeration

Stadt und die mit ihr verwachsenen, rechtlich selbstständigen Vororte.

AkontoVorauszahlung des Mieters für Nebenkosten.
AlleineigentumAusschliessliches, ungeteiltes Eigentum einer einzelnen Person an einer Sache.
AltersentwertungWerteinbusse des Neuwertes infolge Alterung, Schäden, Demolierung usw.
AmortisationJährlicher Betrag zur Rückzahlung des investierten Kapitals über die Nutzungsdauer der Investition. Bei der linearen Amortisation, die bei der Berechnung des Restwertes verwendet wird, ist dies ein über die Nutzungsdauer konstanter Betrag, welcher gleich den Investitionskosten geteilt durch die Nutzungsdauer ist.
Amortisation, TilgungRückzahlung einer Hypothek in Raten. Während man die 1. Hypothek in der Schweiz meist nicht abbezahlt, wird die 2. Hypothek in der Regel über rund 20 Jahre oder mit einem Prozent der Gesamthypothek pro Jahr amortisiert.
AnfangsmietzinsBeim Abschluss eines neuen Mietvertrages vereinbarter Mietzins.
Anlagekosten

Summe der Kosten für die Planung und Realisierung einer baulichen Anlage. Im Baukostenplan Hochbau umfassen die Anlagekosten die Hauptgruppen «A Grundstück» bis «Z Mehrwertsteuer».

AnlagevermögenAnlagevermögen in materieller (z. B. Patente und Lizenzen) und finanzieller (z. B. Beteiligungen) Hinsicht, Informationen (z. B. Informationssysteme des Rechnungswesens), das Humanvermögen (z. B. Ausbildung von Mitarbeitenden oder das Know-how (z. B. Forschung und Entwicklung).
Anlagewert, Anlagekosten

1. Kaufpreis der Liegenschaft (Erwerbskosten), zuzüglich der bei der Handänderung anfallenden Steuern, Gebühren, Spesen und Provisionen.


2. Erstellungskosten (Gestehungskosten); Summe aus Bodenwert, Bauwert und Baunebenkosten.

Anpassung

Anpassen eines Bauwerks an neue Anforderungen, ohne wesentliche Eingriffe in das Bauwerk.

AnschaffungskostenKaufpreis Immobilie + Nebenkosten Immobilienkauf.
Asset ManagementAsset Management ist das verantwortliche strategische und operative Management sämtlicher rendite- und risikobeeinflussenden Massnahmen auf Objekt-, Portfolio- und Gesellschaftsebene bezogen auf den gesamten Lebenszyklus der Immobilie(n).
AttikawohnungWohnung in zurückversetztem oberstem Geschoss.
AusbaugradProzentuales Verhältnis zwischen der vorhandenen und der rechtlich zulässigen Bruttogeschossfläche.
AusnützungszifferVerhältnis zwischen Parzellenfläche und Bruttogeschossfläche; definiert die maximal zulässige Überbauung eines Grundstücks.
AusserbetriebnahmeIm Sinne der Instandhaltung beabsichtigte unbefristete Unterbrechung der Funktionsfähigkeit einer Betrachtungseinheit
AusstattungEinrichtungsgegenstände, welche in ein voll ausgebautes bauliches Objekt installiert werden und die dem konkreten Verwendungszweck dienen. (z. B. Wandtafeln in Schulgebäuden, Leinwände in Sitzungszimmern, Empfangskorpus, Einbaumöbel).
Auszug, vorzeitigerBeendigung eines Mietverhältnisses vor Ablauf der Kündigungsfrist. Der Mieter muss ein Begehren um vorzeitige Vertragsauflösung an den Vermieter richten. Der Vermieter muss dem Begehren entsprechen, wenn der Mieter einen zahlungsfähigen und zumutbaren Ersatzmieter stellen kann.
BaugespannStangen mit Winkellatten; soll die künftige Gestalt und Ausdehnung einer projektierten Baute für jedermann erkenntlich darstellen.
BauherrAuftraggeber einer Bauinvestition; bestellt beim Unternehmer ein Bauwerk.
Baukostenindex (BKI)Zahlenreihe, die teuerungsbedingte Veränderungen der Erstellungskosten von Mehrfamilienhäusern beschreibt. Indexzahlen werden von den statistischen Ämtern der Städte Bern und Zürich und der Gebäudeversicherung des Kantons Luzern halbjährlich mit Stichtag 1. April veröffentlicht.
BaukreditKontokorrentkredit zur Abwicklung der während der Bauzeit anfallenden Zahlungen; ist in der Regel 1/2 Prozentpunkt höher verzinslich als eine Hypothek. Nach Fertigstellung des Gebäudes wird der B. konsolidiert, d.h. in eine zinsgünstigere Hypothek umgewandelt.
BauleiterDem Bauleiter obliegt die Überwachung und Steuerung einer Baustelle beziehungsweise eines Teils einer Baustelle.
BaulinieDefiniert den Abstand, den ein Neubau gegenüber Verkehrsflächen und öffentlichen Anlagen zu wahren hat.
BaunebenkostenBestandteile des Anlagewertes, die nicht bereits im Bodenwert oder Bauwert enthalten sind; z.B. Garten- und Kanalisationsarbeiten, Architektenhonorare, während der Bauzeit anfallende Zinsen und Versicherungsprämien sowie Handänderungssteuern, Spesen und Provisionen.
Baurecht

1. Befugnis auf einem fremden Grundstück ein Bauwerk zu errichten.


2. Summe der Rechtsnormen zur Regelung der Bautätigkeit (öffentliches B.).

Bauwerkskosten

Summe der Kosten für die Realisierung eines Bauwerks. Im Baukostenplan Hochbau umfassen die Bauwerkskosten die Hauptgruppen «C Konstruktion Gebäude» bis «G Ausbau Gebäude».

Bauwert

1. Erstellungswert des Gebäudes gemäss den Bauabrechnungen der Handwerker und Bauunternehmer.


2. Realwertschätzung des Gebäudes; das mit den für Neuerstellungen üblichen Kubikmeterpreisen bewertete Gebäudevolumen, abzüglich der seit der Erstellung eingetretenen Altersentwertung.

Belastungsgrenze, Pfandbelastungsgrenze(Prozentualer) Anteil des Liegenschaftswertes, der hypothekarisch belehnt werden darf.
Belehnungsgrenze(Prozentualer) Anteil des Anlagewertes, den Banken und andere Kreditgeber mittels Hypothekarkrediten zu finanzieren bereit sind.
Best PracticeBenchmarking ist die Suche nach «Best Practices», den besten «Praktiken» in der Geschäftswelt, wodurch im Vergleich zur Konkurrenz eine überlegene Leistung erzielt werden soll.
BetreibenDas Betreiben umfasst die regelmässigen Leistungen zur ordentlichen, wirtschaftlichen und sicheren Nutzung von Anlagen (bedienen, stellen, überwachen, Störungsmanagement, Verbrauchsstoffe nachfüllen, prüfen, optimieren, Gewährleistung verfolgen).
BetriebskostenBetriebskosten sind diejenigen Unterhaltungskosten, die dem Eigentümer durch den bestimmungsgemäßen Gebrauch der Immobilie entstehen. Betriebskosten sind: Kosten der Wasserversorgung und Entwässerung, Heizkosten, Schornsteinfegergebühren, Strom, Müllabfuhr, Sach- und Haftpflichtversicherungen, Grundsteuern & sonstige Betriebskosten“ wie Gemeinschaftseinrichtungen oder Dachrinnenreinigung.
BeurkundungGrundstückskaufverträge sind bei einem Notar beurkundungspflichtig. Zweck der notariellen Beurkundung ist, Verkäufer und Käufer vor übereilten Entscheidungen zu schützen.
BewirtschafterDer Bewirtschafter setzt Strategien und Konzepte zur Optimierung der Nutzungsressource Immobilie um. Er ist für die Koordination von Betrieb und Instandhaltung, Verwaltung und Dienste verantwortlich.
Bewirtschaftung (Bauwerk)Gesamtheit der Tätigkeiten aus Verwaltung, Betrieb und Bauwerkserhaltung.
BewirtschaftungskonzeptDas Bewirtschaftungskonzept bildet neben den aufwandorientierten Leistungen auch ertragsorientierte Leistungen (Mietermanagement, Leerstandsmanagement, Behördenkontakte etc.) und damit verbundene Finanzströme ab.
BewirtschaftungskostenKosten, welche infolge der Bewirtschaftung einer Immobilie entstehen. Sie bestehen aus den Verwaltungskosten, den Betriebskosten und den werterhaltenden (nicht aktivierbaren) Erhaltungskosten.
Bodenwert, LandwertVerkehrswert des unüberbauten Bodens. Bei überbauten Grundstücken wird der B. aus der Differenz von Bauwert- und Ertragswertschätzung ermittelt (Methode der Rückwärtsrechnung). Daneben findet auch die Lageklassenmethode Anwendung.
Bruttomiete

Mietzins einschliesslich Nebenkosten; in der Regel pro Monat für private Objekte, pro m² und Jahr für gewerbliche Objekte.

BruttorenditeDie Bruttorendite ist, auf die kürzeste Formel gebracht, das in Prozenten dargestellte Verhältnis der Mietzinseinnahmen zu den gesamten Anlagekosten.
BruttowohnflächeFläche sämtlicher innerhalb einer Wohnung liegender Wohnräume, Nebenräume, Gänge und Treppen; nicht aber ausserhalb liegende Flächen, wie Treppenhäuser, Terrassen und offene Balkone sowie nicht bewohnbare Keller- und Dachgeschossräume.
Cashflow negativ

Wenn die monatlichen Ausgaben die monatlichen Mieteinnahmen übersteigen und so ein monatliches Defizit entsteht, welcher mit dem Privatvermögen des Vermieters beglichen werden muss.

Cashflow positiv

Wenn, die monatlichen Mieteinnahmen die monatlichen Ausgaben übersteigen und so ein monatlicher Überschuss entsteht.

CourtageDie Courtage ist das Honorar eines Immobilienmaklers, welches er nach Abschluss eines Kaufvertrages erhält.
DarlehenMit dem Abschluss des Darlehensvertrages verpflichtet sich der Darlehensgeber gegenüber dem Darlehensnehmer, ihm für einen fest vereinbarten Zeitraum einen bestimmten Geldbetrag zu überlassen, während der Darlehensnehmer sich verpflichtet, das überlassene Kapital zu verzinsen und zurückzuerstatten.
DeckenverkleidungFinishing einer Wand ausgeführt in Putz, Tapete, Anstrich, Holz, Metall etc.
Depot, Kaution, Sicherheitsleistung

Vom Mieter hinterlegter Betrag in Geld. Das Depot darf drei Monatsmietzinse bei Mietwohnungen nicht übersteigen und muss zum üblichen Zinsfuss für Spareinlagen verzinst werden (Art. 257e OR). Für Geschäftsräume ist das Depot frei verhandelbar.

Dienstbarkeit, ServitutIm Grundbuch vorgemerkte Belastung eines Grundstücks zugunsten einer Person (Wohnrecht, Nutzniessung) oder zugunsten eines anderen Grundstücks (z.B. Wegrecht).
Duplex-Wohnung, Maisonette-WohnungWohnung auf zwei Stockwerken.
EffektivzinssatzDer Effektivzinssatz oder der „anfängliche effektive Jahreszinssatz“ beziffert den Zinssatz unter Einrechnung von Kosten und unter Berücksichtigung der Tilgungsstruktur.
Eigenkapital

Kapital, welches man beim Kauf einer Immobilie aus seinem Vermögen mit einbringen muss. In der Regel 10 % des Immobilienkaufpreises.

EigenleistungWert, welchen man durch eigene Tätigkeiten und Umbaumassnahmen an der Immobilie erzeugt (Entgeldfrei). Die Eigenleistung kann steuerlich nicht geltend gemacht werden.
EigenmietwertSteueramtlich festgesetzter Mietwert einer vom Eigentümer selbst bewohnten Wohnung; Teil der Bemessungsgrundlage für die Einkommensbesteuerung.
EigentumUmfassendes Nutzungs- und Verfügungsrecht über eine Sache. 'Wer Eigentümer einer Sache ist, kann in den Schranken der Rechtsordnung über sie nach seinem Belieben verfügen. Er hat das Recht, sie von jedem, der sie ihm vorenthält, herauszuverlangen und jede ungerechtfertigte Einwirkung abzuwehren' (Art. 641 ZGB).
EigentumswohnungGemeinschaftseigentum an einem Hausgrundstück zu einem bestimmten Bruchteil in Kombination mit Sondereigentum an bestimmten Räumen des Gebäudes. Jede Eigentumswohnung wird auf einem gesonderten Grundbuchblatt geführt.
Endfällige DarlehenDas Endfällige Darlehen zeichnet sich aus, dass während der Laufzeit überhaupt keine Tilgungsleistungen erfolgen, sondern nur Zinsen gezahlt werden. Die monatliche Rate ist genau gleich wie beim Annuitätendarlehen konstant, enthält aber nur Zinsen und keine Tilgung.
EnergiebilanzBerechnung des Nutz-, End- und Primärenergiebedarfs für Heizung, Kühlung, Lüftung, Trinkwarmwasser und Beleuchtung von Gebäuden.
ErhaltungGesamtheit aller Tätigkeiten und Massnahmen zur Sicherstellung des Bestandes sowie der materiellen und kulturellen Werte eines Bauwerks. Die Massnahmen können werterhaltend oder wertvermehrend sein.
ErneuerungWiederherstellen eines gesamten Bauwerks oder von Teilen desselben in einen mit dem ursprünglichen Neubau vergleichbaren Zustand.
ErsatzinvestitionenAusgaben für Investitionen, welche während der Betrachtungsperiode notwendig werden, weil die Nutzungsdauer von Teilen des Projektes abgelaufen ist.
ErsatzmieterTritt anstelle des bisherigen Mieters in ein bestehendes Mietverhältnis ein.
ErschliessungSchaffung der Infrastruktur für die Überbauung eines Grundstücks.
ErtragswertBemessung des Liegenschaftswerts aufgrund einer Schätzung auf der Basis der Mieterträge.
ErweiterungAnpassen an neue Anforderungen durch Hinzufügen neuer Bauwerksteile.
EtageStockwerk.
Facility ManagementIntegration von Prozessen innerhalb einer Organisation zur Erbringung und Entwicklung der vereinbarten Leistungen, welche zur Unterstützung und Verbesserung der Effektivität der Hauptaktivitäten der Organisation dienen.
Fassadenreinigung

Wesentliche Verfahren, Mittel und Geräte, die zur Fassadenreinigung und -pflege benutzt werden, dient der Werterhaltung und gleichzeitig der Wiederherstellung des ursprünglichen Aussehens.

FestzinshypothekHypothekarkredit mit fixem Zinssatz und fester Laufzeit von in der Regel zwischen 2 und 10 Jahren. Der Kreditnehmer sichert sich gegen das Risiko von Zinserhöhungen ab, kann dafür aber auch nicht von allfälligen Zinssenkungen profitieren.
Finanzierung

Als Finanzierung werden solche Dienstleistungen verstanden, welche erforderlich sind, um eine gesicherte und belastbare Finanzierung der Investitionen (auf Objekt- und Gesellschaftsebene) unter Beachtung der Vorgaben des Auftraggebers an Kapital-, Finanzierungs- und ggf. Fondsstruktur während des Investitionszeitraums als auch der Portfolien zu erfüllen.

FlachdachHorizontale Dachausbildung.
Flächenart

Arten von Flächen, die ein Gebäude aus der architektonischen Sicht definieren. Jeder Raum wird einer Flächenart zugeordnet.

Fremdkapital (FK)Schulden; Verbindlichkeiten des Eigentümers gegenüber Banken und anderen Gläubigern in Form von Hypothekarkrediten und Darlehen.
GebäudeversicherungDie Gebäudeversicherung entschädigt Schäden, die durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel entstehen. Elementarschäden infolge Überschwemmung, Rückstau, Erdbeben, Schneedruck oder Lawinen sind zusätzlich zu versichern.
GeländerSicherungsabschlüsse bei Dächern und Treppen.
Generalunternehmer (GU)Bauunternehmer; übernimmt als alleiniger Vertragspartner des Bauherrn die Gesamtverantwortung für die Ausführung von Bauten. Er garantiert Qualität, Termin und Preis.
GesamteigentumHaben mehrere Personen, die durch Gesetzesvorschrift oder Vertrag zu einer Gemeinschaft verbunden sind, eine Sache kraft ihrer Gemeinschaft zu Eigentum, so sind sie Gesamteigentümer, und es geht das Recht eines jeden auf die ganze Sache (Art. 652 ZGB).
GeschossHorizontaler Gebäudeabschnitt; auf der gleichen Ebene angeordnete Räume eines Bauwerks. Erd-G.: Parterre. Voll-G.: erstreckt sich über die gesamte Gebäudegrundfläche.
GrundbuchAmtliches Verzeichnis der an Grundstücken bestehenden Rechte und Pflichten.
GrundeigentumEigentum an Grundstücken.
GrundpfandrechtSammelbegriff für Grundpfandverschreibungen (Hypotheken), Schuldbriefe und Gülten.
GrundpfandverschreibungHypothek.
Grundschuld

Die Grundschuld ist ausschliesslich im Grundbuch eingetragen. Bei der Grundschuld tritt der Eigentümer der Immobilie seinen dinglichen Anspruch schriftlich ab, indem er den Grundbucheintrag veranlasst.

Grundstück

Festbegrenzter Teil der Bodenfläche, mit oder ohne Bauten. Das schweizerische Zivilgesetzbuch zählt neben den Liegenschaften auch Miteigentumsanteile (einschliesslich Stockwerkeigentum), Bergwerke oder selbstständige und dauernde Rechte (z.B. das Baurecht) zu den Grundstücken (Art. 943 ZGB).

GrundstückgewinnsteuerKantons- und/oder Gemeindesteuer auf der Differenz zwischen dem Verkaufserlös und den Anlagekosten von Grundstücken.
GrünflächenRasen, Bepflanzung etc.
GültGrundpfandrecht; verkehrsfähige Forderung, für die nur das Grundstück haftet.
GüterschatzungSteuerwert.
Handänderungssteuer, - gebührAbgabe für die Vornahme der Rechtshandlung, durch welche Eigentum an Grundstücken übertragen wird; hat sich geschichtlich aus der Notariatsgebühr und Grundbuchtaxe entwickelt; wird teils vom Kanton, teils von den Gemeinden erhoben.
Hauptnutzfläche

Die Hauptnutzfläche HNF ist der Teil der Nutzfläche NF, welcher der Zweckbestimmung und Nutzung des Gebäudes im engeren Sinn dient.

Hauseigentümerverband (HEV), Hausbesitzer-Verein (HBV)Vereinigung mit dem Ziel der Förderung, Wahrung und Vertretung der Interessen der Haus-, Grund- und Stockwerkeigentümer. Tritt für die Erhaltung und den Schutz des Privateigentums ein.
Hausgeld

Betriebskosten Immobilie (Diverse Versicherungen, Hausreinigung, Müllabfuhr, Strassenreinigung, Hauswart, Wasser/Abwasser, Kaminkehrer etc.).

Hypothek, Grundpfandverschreibung

1) Im Grundbuch eingetragenes Pfandrecht auf einem Grundstück, das den Gläubigern zur Sicherung ihrer Forderungen gegenüber dem Grundeigentümer dient.

2) Grundpfandkredit; grundpfandrechtlich gesichertes Darlehen. Hypothek, variable, konventionelle, weitverbreiteter Grundpfandkredit, mit variablem Zinssatz und mit kurzer, meist sechsmonatiger Kündigungsfrist.

Immobilie/ LiegenschaftFest mit dem Boden verbundene, unbewegliche Sache.
ImmobilienfondsAnlagefonds, der sein Vermögen nach dem Prinzip der geografischen und objektmässigen Risikostreuung in bebauten und unbebauten Grundstücken sowie unter Umständen in Beteiligungen und Forderungen an Immobiliengesellschaften investiert.
IndexklauselVertragliche Vereinbarung, wonach die Anpassung des Mietzinses an veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen einem Index folgt.
InnenausbauNichttragende Raumunterteilungen, Bodenbeläge, Wandbeläge, Deckenverkleidungen.
InspektionFeststellen des Zustandes durch gezielte, in der Regel visuelle und einfache Untersuchungen mit Bewertung desselben.
InstandhaltungBewahrung der Gebrauchstauglichkeit durch einfache und regelmässige Massnahmen.
InstandhaltungsrücklageDabei handelt es sich um eine vom Verwalter einer Eigentümergemeinschaft angesparte Rücklage für künftige Instandhaltungsmassnahmen des Gemeinschaftseigentums, die aus monatlichen Zahlungen der Eigentümer mit dem Hausgeld gespeist wird.
InstandsetzungWiederherstellung der Sicherheit und der Gebrauchstauglichkeit für eine festgelegte Dauer.
Investition

Investitionen sind in Vermögenswerte (hier Immobilien) investiertes Kapital. Man versteht darunter v. a. den Einsatz finanzieller Mittel in das materielle Anlagevermögen.

InvestorDer Investor ist Geldgeber eines Bauvorhabens. Er genehmigt den Kredit für die Realisierung.
IsolationUmmantelung von Elektrokabel, Rohrleitungen etc.
Kapital, risikotragendesEigenkapital.
KapitalisierungsfaktorKehrwert des Kapitalisierungszinsfusses.
KapitalisierungszinsfussZinssatz, mit dem der Jahresmietertrag aufgezinst (kapitalisiert) wird, um den Ertragswert zu schätzen.
KapitalkostenHypothekar- und Darlehenszinsen für das in einer Immobilie investierte Fremdkapital sowie kalkulatorische Zinsen für das vom Eigentümer eingebrachte Eigenkapital.
Kataster

1) Grundstückverzeichnis. Katasterplan, Grundbuchplan, vom Grundbuchgeometer nachgeführte Karte, auf der die Parzellen, Gebäude, Strassen usw. verzeichnet sind.

2) Steuerregister. Katasterschatzung, Katasterwert, steueramtliche Grundstückschätzung (Kantone Luzern, Solothurn, Basel-Landschaft).

Kaufpreis ImmobilieDer mit dem Verkäufer vereinbarte Kaufpreis einer Immobilie.
Kaufsrecht, Kaufoption

Recht, aber nicht Pflicht, ein Grundstück zu einem späteren Zeitpunkt zu den im Voraus festgelegten Konditionen, namentlich dem abgemachten Kaufpreis, zu erwerben.

Kaufvertrag

Schliessen Verkäufer und Käufer einen Kaufvertrag, verpflichtet sich der Verkäufer, dem Käufer eine Immobilie zu übereignen und zu übergeben. Der Käufer verpflichtet sich zur Zahlung des Kaufpreises als Gegenleistung.

KautionDepot.
Kennzahl

Kennzahlen geben in absoluter und relativer Form konzentrierte Informationen über wichtige betriebliche Sachverhalte. Sie entstehen, indem relevante quantitative Daten ausgewählt, miteinander verglichen und ausgewertet werden.

Konsumkredit

Unter Konsumkredit versteht man Bankkredite, die der Finanzierung von Konsumgütern (bis max. 80'000CHF) bei Verbrauchern dienen.

KontrollmessungMesstechnisches Überwachen ausgewählter Kenngrössen.
KostenUnter Kosten versteht man die bewerteten Güter- und Dienstleistungsabgänge, die aus der betrieblichen Leistungserstellung entstehen.
KostenmieteOrdnungspolitisches Prinzip, wonach der Mietpreis den Rahmen der kostendeckenden Brutto-Rendite nicht überschreiten darf und Mietzinserhöhungen mit entsprechenden Kostensteigerungen begründet werden müssen.
KündigungMitteilung über die Auflösung eines Vertragsverhältnisses. Bei Mietverhältnissen mit unbestimmter Dauer ist die K. nur auf einen ortsüblichen K.-Termin hin zulässig, falls der Mietvertrag keine andere Regelung vorsieht (Ausnahme: Auszug, vorzeitiger).
LandwertBodenwert.
Leerwohnungsziffer

Prozentuales Verhältnis der Leerwohnungen zum Gesamtwohnungsbestand. Als leer stehende Wohnungen gelten alle bewohnbaren, unbesetzten Wohnungen und Einfamilienhäuser, die zu dauernder Vermietung oder zum Kauf angeboten werden.

LiegenschaftBebaute oder unbebaute Bodenparzelle (Grundstück).
LiegenschaftskostenWert aller in einer Abrechnungsperiode für die Bereitstellung von Wohn- und Geschäftsraum verbrauchten Güter und Dienstleistungen, einschliesslich der auf dem Grundstück lastenden Objektsteuern (Liegenschaftssteuern).

Liegenschaftssteuer,

Grundsteuer

Wird in 14 Kantonen zusätzlich zur Vermögens- bzw. Kapitalsteuer auf dem Grundeigentum erhoben.

Liquidationswert,

Liquidationserlös

Verkehrswert einer Liegenschaft anlässlich einer Zwangsverwertung oder eines Notverkaufs.
MangelMangel des Werkes im Sinne dieser Norm ist nur eine Abweichung des Werkes vom Vertrag (sei es ein «Mangel» oder eine «sonstige Abweichung vom Vertrag» gemäss Art. 368 OR).
MarktmieteOrdnungspolitisches Prinzip, wonach die Mietpreisbildung im freien Wechselspiel von Angebot und Nachfrage am Wohnungsmarkt erfolgt.
MieteZeitweise Überlassung einer Sache gegen die Entrichtung eines Mietpreises. Die gesetzlichen Bestimmungen über die M. sind im Schweizerischen Obligationenrecht (Art. 253 ff. OR) und in der Verordnung über die Miete und Pacht von Wohn- und Geschäftsräumen (VMWG) geregelt.
MieterDer Mieter ist derjenige, der die Immobilie nutzt und dafür im Allgemeinen ein Entgelt zahlt.
Mieterausbau

Der durch den Mieter erstellte und finanzierte, mieterspezifische Teil des Gebäudes.

MieterhöhungErhöhung des Mietpreises.
MietnebenkostenMietnebenkosten sind ausdrücklich vereinbarte umlagefähige Kosten, welche dem Mieter zusätzlich zur Nettomiete verrechnet werden.
MietpotentialMaximal zu erreichender Mietertrag.
MietpreisbremseSie ist zum 01.04.2015 in Kraft getreten. Diese Neuregelung sieht eine Deckelung von Mieterhöhungen bei Neuvermietung von Wohnraum vor und soll nach dem erklärten Willen der politischen Akteure verhindern, dass die Wohnraummieten in hochpreisigen Ballungszentren in den Himmel steigen.
MietpreisindexZahlenreihe, die Veränderungen der Wohnungsmietpreise beschreibt.
MietpreiskatasterVerzeichnis der orts- oder quartierüblichen Mietpreise.
MietvertragDurch den Mietvertrag verpflichtet sich der Vermieter, dem Mieter eine Sache zum Gebrauch zu überlassen, und der Mieter, dem Vermieter dafür einen Mietzins zu leisten.
MietwertDer Mietwert ist der als erzielbar geschätzte Ertrag.
MietzinsDer Mietzins ist das Entgelt, das der Mieter dem Vermieter für die Überlassung der Sache schuldet.
MiteigentumHaben mehrere Personen eine Sache nach Bruchteilen und ohne äusserliche Abteilung in ihrem Eigentum, so sind sie Miteigentümer (Art. 646 ZGB).
ModernisierungInvestition, wertvermehrende.
Nebenkosten AbrechnungDie Nebenkosten sind das Entgelt für die Leistungen des Vermieters oder eines Dritten, die mit dem Gebrauch der Sache zusammenhängen.
Nebenkosten ImmobilienkaufKosten für Notar + Kosten Grundbucheintrag + Kosten Grunderwerbssteuer + Kosten Maklerprovision.
Nettomiete

Mietzins ohne Nebenkosten; i.d.R. pro Monat für private Objekte, pro m² und Jahr für gewerbliche Objekte.

NettorenditeNetto-R. (NR), prozentuales Verhältnis von jährlichem Nettomietertrag zum Eigenkapital.
NeubauErrichten eines neuen Bauwerks.
NeuwertVersicherungswert; Betrag, der für die Erstellung eines neuwertigen Gebäudes gleicher Art, gleicher Grösse und gleichen Ausbaus erforderlich ist.
Notartermin

Der Kaufinteressent, der ein Grundstück kaufen möchte, sucht im Regelfall einen Notar aus, vereinbart den Notartermin und trägt die Notarkosten.

Nutzenergiethermische Energie, die dem Verbraucher unmittelbar zur Verfügung steht, z. B. als Wärme im Raum, als dem Raum entzogene Wärme (Kühlung) oder als Warmwasser an der Entnahmestelle.
NutzerPerson, die Facility Services empfängt. Anmerkung: Ein Nutzer könnte auch ein Besucher sein.
NutzniessungGibt dem Berechtigten den vollen Genuss an einem fremden Vermögenswert.
NutzungFestgelegter Gebrauch (festgelegte Verwendung) eines Bauwerks.
ObjektEinheit, die zu bewirtschaften ist, die vermietet oder verkauft wird. Vermietung: Kleinste Vermietungseinheit; z.B. Parkplatz, Wohnung oder Schaukasten. Handel: Verkaufsobjekt; z.B. Geschäftshaus, Eigentumswohnung oder Einfamilienhaus.
ObjektmanagementObjektmanagement umfasst wesentliche Leistungen, welche im Rahmen eines aktiven Immobilien-Managements sowohl im kaufmännischer als auch in technischer Hinsicht laufend zu erbringen sind.
ObjektstrategieBeschreibt das gewählte Bewirtschaftungskonzept für das Gebäude.
OblichtMit Glas/Plexiglas gedeckte Öffnung in einem Flach- oder Satteldach.
Orts- oder QuartierüblichkeitMietpreis, Mietzins, orts- oder quartierüblicher.
PachtZeitweise Überlassung einer nutzbaren Sache (z.B. landwirtschaftliches Grundstück, Hotel, Betrieb) oder eines nutzbaren Rechts (z.B. Fischereirecht) zum Gebrauch und zum Bezug der Früchte oder Erträgnisse gegen Entrichtung eines Pachtzinses.
PachtzinsEntgelt für die Pacht.
Parterre, ErdgeschossZu ebener Erde gelegener Gebäudeabschnitt. Hoch-P., eine halbe Treppe über dem Erdboden gelegenes Geschoss.
ParzelleVermessenes Stück Land.
Primärenergie

Form der Rohenergie, die noch keiner Umsetzung oder Umwandlung und keinem Transport unterworfen worden ist. Beispiele sind Rohöl, Erdgas, Uran oder Kohle in der Erde, Holz im Stand, Solarstrahlung, potenzielle Energie des Wassers, kinetische Energie des Windes.

Projekteabgeschlossene oder geplante Vorhaben.
Projektleiter

Der Projektleiter überprüft die Einhaltung von Zielvorgaben, kümmert sich um die Pflege von Kundenbeziehungen und um die Arbeitsfeldoptimierung für Mitarbeiter.

ProzessEin Prozess transformiert einen definierten Input in einen angestrebten Output.
RahmenmietvertragEin Rahmenmietvertrag ist eine Vereinbarung, mit welcher die Vermieter- und Mieterverbände gemeinsam Musterbestimmungen über Abschluss, Inhalt und Beendigung der einzelnen Mietverhältnisse über Wohn- und Geschäftsräume aufstellen (nur in der Westschweiz gültig).
RatendarlehenHier sind die monatlichen Raten nicht gleichbleibend hoch, sondern ändern sich laufend. Das rührt daher, dass beim Ratendarlehen von vornherein ein fixer Tilgungssatz vereinbart wird.
RauchabzügeKamine.

Realwert, Sachwert,

Substanzwert

Anlagewert abzüglich der seit der Erstellung bzw. dem Kauf eingetretenen Altersentwertung des Gebäudes. Die seit dem Kauf oder der Erstellung eingetretene Bauteuerung sowie Wertänderungen des Bodens werden in die Schätzung einbezogen.
RekonstruktionAusserhalb der Erhaltung: Nachbilden eines früheren, nicht mehr vorhandenen Bauwerks.
RenditeVerhältnis von periodischem Ertrag zu investiertem Kapital; Rentabilitätskennziffer. Brutto-R. (BR), prozentuales Verhältnis von jährlichem Mietertrag zum Anlagewert.
Renovation, Instandsetzung, InstandstellungMassnahmen zur Behebung von Mängeln, die durch Abnutzung oder Witterungseinflüsse entstanden sind; Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes eines Gebäudes oder von Teilen davon.
RestaurierungInstandsetzen eines Bauwerks von bedeutendem kulturellem Wert unter Bewahrung der vorhandenen Bausubstanz.
RestnutzungNach einem bestimmten Zeitpunkt vorgesehene weitere Nutzung.
RisikoanalyseAlle mit der Verwaltung von Facilities und der Bereitstellung von Facility Services verbundenen Risiken sollten analysiert und ihre Wirkung beurteilt werden.
RisikoprämieBestandteil des Mietpreises, der zur Deckung von Verlusten aus Wohnungsleerständen und Mietzinsausfällen dient.
Rückkaufsrecht

Recht des Verkäufers, eine Liegenschaft zu den im Voraus festgelegten Bedingungen zurückzukaufen.

Sanierung

1. Umfassender Umbau und Modernisierung einer Liegenschaft zwecks Wiederherstellung der Rentabilität.


2. Beseitigung der durch unterlassenen Unterhalt eingetretenen übermässigen Altersentwertung.


3. Abriss und anschliessender Wiederaufbau eines Gebäudes, eines Häuserblocks, eines Quartiers.

SatteldachGiebeldach zweiseitig geneigt.
SchutzräumeZivilschutzräume.
SchwachstromanlagenTelefoninstallation, Radio, TV, untergeordnete elektrische Installationen.
ServiceanbieterOrganisation, die Facility Services nach den in der Facility Management-Vereinbarung angegebenen Festlegungen leitet und/oder bereitstellt.
ServitutDienstbarkeit.
SicherheitsleistungDepot.
Sondertilgungsrechte

Das Recht des Kreditnehmers jährlich einen bestimmten Prozentsatz des anfänglichen Darlehensbetrages ausserplanmässig zurückzuzahlen, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen.

SpenglerarbeitenDachrandabschlüsse, Fallleitungen, Regenrinnen etc., welche meist in Kupfer, Blei oder Titan-Zink ausgeführt sind.
SperrfristZeitlich begrenztes Veräusserungsverbot für Grundstücke.
StarkstromanlagenSämtliche elektrische Anlagen eines Gebäudes.
Steuer CH: Steuerfuss

Für diese Steuern enthalten die Steuergesetze der Kantone meistens nur den sogenannten Grundtarif der Steuer, d.h. die einfachen Ansätze. Die sich aus dem Grundtarif ergebende Steuer heisst «einfache Steuer».

Steuer CH: SteuersatzDer Steuersatz ist der Massstab für die Berechnung der Steuer.
Steuer CH: Steuertarif (Bundessteuer)Für Steuern, deren Steuersatz sich mit der Höhe der Berechnungsgrundlage verändert, sind die verschiedenen Steuersätze in einem Steuertarif festgehalten.
SteuertableauElektronische Steuereinheit für die Heizung oder Klimaanlage.
Steuerwert, Katasterwert, Güterschatzung, amtlicher WertLiegenschaftsschätzung gemäss kantonalem Steuergesetz. Die Schätzung dient als Bemessungsgrundlage für die Vermögenssteuer, die Liegenschaftssteuer, die Minimalsteuer, die Erbschafts- und Schenkungssteuer oder - über die Berechnung des Eigenmietwerts - für die Einkommenssteuer.
Stockwerk, Etage

1. Synonym für Geschoss.


2. Eines der über dem Parterre gelegenen Geschosse.

Stockwerkeigentum (StWE)

Miteigentumsanteil an einem Grundstück, der dem Miteigentümer das Sonderrecht gibt, bestimmte Teile eines Gebäudes auschliesslich zu benutzen und innen auszubauen (Art. 712a ZGB).

SubstanzwertRealwert.
SubunternehmerOrganisation, die vom Facility Management-Auftragnehmer mit der Ausführung eines bestimmten Teils eines Facility Services beauftragt wird.
TilgungRückzahlung einer Hypothek in Raten.
TotalunternehmerBauunternehmer; übernimmt als alleiniger Vertragspartner des Bauherrn die Gesamtverantwortung für die Planung und Ausführung von Bauten.
TragwerkHaupttragstruktur eines Gebäudes.
TraufeUnterer Abschluss eines Satteldaches.
TreppenVertikalerschliessung eines Gebäudes.
Typen/MaterialienDefinition der Materialisierung der Elemente, z. B. Fassade = Kompaktfassade verputzt.
ÜberbauungszifferVerhältnis zwischen der Gebäudegrundfläche und der Grundstücksfläche; definiert die maximal zulässige Überbauung eines Grundstücks.
Überholungen, umfassende

Massnahmen am Gebäude, die neben wertvermehrenden regelmässig auch umfangreiche werterhaltende Investitionen beinhalten.

UmbauIn aller Regel bewilligungspflichtige bauliche Veränderung, durch die eine neue Raumaufteilung oder anders nutzbare Räume geschaffen werden.
UmsatzmieteBemessung der Mietpreise für Geschäftsräumlichkeiten in Abhängigkeit vom Geschäftsverlauf des Mieters.
Umweltverträglichkeit / UmweltverträglichkeitsprüfungMit der Umweltverträglichkeitsprüfung wird geprüft, ob ein Bauvorhaben den Umweltschutzvorschriften entspricht.
UnterhaltAufrechterhaltung des zum vorausgesetzten Gebrauch geeigneten Zustands einer Liegenschaft.
UnterhaltskostenFallen bei der Beseitigung der durch Abnutzung und Witterungseinwirkung hervorgerufenen baulichen Mängel an.
UntermieteWeitervermietung einer Wohnung oder von Teilen davon durch den Mieter an einen Dritten.
UnterverteilungStockwerkverteilung für die elektrischen, sanitären oder wärmetechnischen Installationen eines Gebäudes.

Verbesserung,

wertvermehrende

Investition, wertvermehrende.
VergleichsmieteMietpreis, orts- oder quartierüblicher.
Verkehrswert, Kaufpreis/VerkaufspreisPreis, der für eine Liegenschaft tatsächlich erzielt wurde oder unter normalen Verhältnissen voraussichtlich hätte erzielt werden können.
Versicherungswert, AssekuranzwertGebäudeschätzung zwecks Bestimmung der Feuerversicherungsprämien und der Versicherungssumme im Schadenfall.
VerwaltungAufwand für die (kaufmännische) Verwaltung eines Objektes. Dazu gehören auch Aufwände für Kauf, Verkauf, Bauherrenaufgaben bei Bau, Umbau, Erneuerung, Aufwand für Vermarktung, Vermietung sowie für Portfolio Management.

Verwaltungs- und

Betriebskosten

Verwaltungs- und Betriebskosten sind Kosten, die im Zusammenhang mit Massnahmen der Verwaltung und des Betriebs der baulichen Anlage entstehen.

Volumenziffer,

Baumassenziffer

Verhältnis zwischen dem oberirdischen Gebäudevolumen und der Grundstücksfläche; definiert die maximal zulässige Überbauung eines Grundstücks.
VorfälligkeitsentschädigungEine vorzeitige Rückzahlung des Kredites vor Ablauf einer Festzinsperiode ist leider nur gegen eine Vorfälligkeitsentschädigung möglich.
Vorgehängte FassadeNichttragende Fassadenkonstruktion.
VorkaufsrechtRecht, bei einem allfälligen späteren Verkauf statt eines Dritten in den Kaufvertrag einzutreten. Gesetzliches V., steht dem Vorkaufsberechtigten von Gesetzes wegen zu. Limitiertes V., ist mit einem zum voraus fest bestimmten Kaufpreis ausgestattet.
WalmdachGiebeldach vierseitig geneigt.
WandverkleidungFinishing einer Wand ausgeführt in Putz, Tapete, Anstrich etc.
WärmeabgabeHeizkörper, Radiatoren, Konvektoren.
WarmmieteMietkosten für Immobilie + Nebenkosten, welche vom Mieter im Voraus bezahlt werden.
Wert, amtlicherSteuerwert.
WerterhaltungErhaltung von Werten (wie Gebäuden, Wohnungen, Maschinen) durch Pflege, Reparatur, Instandhaltung.
WertermittlungVorgang und das Ergebnis der Ermittlung von Werten wie dem Marktwert, Entscheidungswert, Verkehrswert oder Zeitwert von einzelnen Vermögensgegenständen oder Sachgesamtheiten durch geeignete Schätzungsverfahren.
WetterschutzEingangsdächer, auskragende Bauteile, die dem Witterungsschutz dienen.
WohndichteZahl der Bewohner pro Wohnraum; gemäss eidg. Volkszählung 1980 gesamtschweizerisch 0,70 Personen.
Wohneigentümerquote, Wohneigentumsquote

Anteil der Haushalte, die Eigentümer ihrer Erstwohnung (Eigenheim, Eigentumswohnung) sind; gemäss eidg. Volkszählung 1990 gesamtschweizerisch 31,33 %.

Wohneigentumsförderung

Massnahmen zwecks breiterer Streuung des selbst genutzten Haus-, Wohnungs- und Grundeigentums. Das Postulat der Wohneigentumsförderung ist in den Artikeln 34 und 34 der schweizerischen Bundesverfassung (BV) verankert.

Wohngemeinschaft / WGBezeichnet das Zusammenleben mehrerer Personen in einem gemeinsam genutzten Wohnquartier, die nicht familiär verbunden sind. In der Regel werden Badezimmer, Küche und gegebenenfalls Wohnzimmer gemeinsam genutzt.
WohnrechtBefugnis, in einem Gebäude oder Teilen desselben zu wohnen. Ein im Grundbuch vorgemerktes W. bleibt bei einem Verkauf des Grundstücks bestehen, ist jedoch nicht auf andere Personen übertragbar.
WohnungRäume (auch einzelner Raum), die für die dauernde Unterkunft von Personen geeignet und bestimmt sind.
Zeitwert, VersicherungswertNeuwert abzüglich Wertminderungen, die infolge Alters, Abnutzung oder mangelnden Unterhalts eingetreten sind.
Zins

Preis für die leihweise Überlassung von Kapital.

Zinssatz, Zinsfuss

Preis für die leihweise Überlassung von Kapital, ausgedrückt als Quote des Kapitals (meist in Prozent) pro rata temporis (meist pro Jahr). Beispiel: Der Zinssatz beträgt 5 % pro Jahr.

ZivilschutzräumeErzeugung der Wärme eines Gebäudes, z. B. Ölheizung, Gasheizung oder via Klimaanlage.
Zone / BauzoneLegt für ein bestimmtes Gebiet bzw. für eine bestimmte Parzelle Zweck, Art und Mass der Nutzung allgemein verbindlich fest.
ZuordnungHauptgruppe innerhalb der Zustandserfassung.
ZustandsbeurteilungZusammenfassende Analyse und Bewertung der Informationen über den aktuellen Zustand und die bisherige Zustandsentwicklung, verbunden mit einer Voraussage der weiteren Zustandsentwicklung und deren Konsequenzen im Laufe einer festgelegten Restnutzungsdauer.

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