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Keyfacts:
- Stadtleben ist besonders bei den 25–30-Jährigen und den über 66-Jährigen gefragt.
- Wohnungen gewinnen deutlich an Beliebtheit gegenüber Einfamilienhäusern.
- Eigentümer auf dem Land können durch einen Verkauf im Alter neue Chancen nutzen.
Lange galt das Einfamilienhaus auf dem Land als Inbegriff des Schweizer Wohntraums. Doch die Wohntraumstudie 2025 zeigt eine Trendwende: Vor allem die 25- bis 30-Jährigen sowie die über 66-Jährigen zieht es wieder in die Städte. Zwei Generationen mit unterschiedlichen Bedürfnissen, aber einem gemeinsamen Ziel – das Leben im Zentrum.
Zwei Generationen, ein Wunsch: Warum die Stadt wieder gefragt ist
Während die mittleren Jahrgänge nach wie vor vom Eigenheim im Grünen träumen, entdecken junge Erwachsene und Senioren die Vorteile der Stadt neu.
- Junge Käufer (20–35 Jahre) suchen Nähe zu Arbeitsplätzen, Ausbildung, öffentlichem Verkehr und Freizeitangeboten. Die Stadt bedeutet für sie Flexibilität, Mobilität und ein aktives soziales Umfeld.
- Ältere Eigentümer (65+) wünschen sich Komfort, eine gute medizinische Versorgung und weniger Pflegeaufwand. Der Umzug in eine zentral gelegene, barrierefreie Wohnung erleichtert den Alltag und bietet Sicherheit.
Daten des Bundesamts für Statistik bestätigen diese Entwicklung: In Städten wie Zürich, Basel oder Lausanne ist der Anteil älterer Haushalte in den letzten Jahren gestiegen, während bei den 20- bis 35-Jährigen der Wunsch nach urbanem Wohnen die Suche nach Einfamilienhäusern überholt hat.

Wohnung statt Haus – der pragmatische Wohntraum
Parallel zur Rückkehr in die Städte zeigt sich ein weiterer Wandel: Die Wohnung gewinnt an Bedeutung. Besonders bei den 25- bis 30-Jährigen stieg die Präferenz für Wohnungen laut Wohntraumstudie von 20% auf 34%, bei den über 65-Jährigen sogar auf 37%.
Die Gründe sind pragmatisch:
- Weniger Aufwand: Kleinere Flächen bedeuten tiefere Unterhaltskosten.
- Komfort: Moderne Mehrfamilienhäuser bieten Aufzüge, Gemeinschaftsräume und nachhaltige Energielösungen.
- Marktrealität: Angesichts steigender Preise und knappem Angebot wird die Wohnung für viele zur einzig realistischen Option.
Die Immobilienmarktanalysen von Wüest Partner zeigen zudem, dass urbane Wohnungen in den letzten Jahren überdurchschnittlich im Wert gestiegen sind. Besonders Objekte in guter ÖV-Lage haben sich als krisenresistent erwiesen.
Was das für Eigentümer auf dem Land bedeutet
Für viele Eigentümer stellt sich ab einem gewissen Alter die Frage: Ist das grosse Haus auf dem Land noch passend?
Ein Verkauf vor oder kurz nach dem Renteneintritt schafft Liquidität, reduziert Fixkosten und ermöglicht den Umzug in eine altersgerechte Wohnung. Frühzeitig eine Immobilienbewertung durchzuführen, schafft Planungssicherheit und ermöglicht es, Marktchancen realistisch einzuschätzen. Auch steuerliche Aspekte wie der Eigenmietwert oder künftige Investitionen sollten in die Entscheidung einfliessen.
Wer rechtzeitig plant, profitiert nicht nur finanziell, sondern gewinnt auch an Lebensqualität und Flexibilität im Alter.
Chancen für Investoren: städtische Nachfrage verstehen und nutzen
Die Nachfrage nach urbanem Wohnraum wird nicht nur von Studierenden und jungen Familien getrieben, sondern zunehmend auch von Senioren. Für Investoren und Stadtentwickler ergibt sich daraus ein langfristiger Trend:
- Kompakte, gut angebundene Wohnungen haben besonders gute Perspektiven.
- Mischformen wie Mehrgenerationenhäuser oder altersgerechte Cluster-Wohnungen gewinnen an Bedeutung.
- Nachhaltige Sanierungen in Bestandsimmobilien können die Nachfrage zusätzlich stärken.
Laut UBS Real Estate Focus 2025 ist mit einem weiteren Nachfrageanstieg in den urbanen Zentren zu rechnen, während Randlagen vor allem für Familien attraktiv bleiben.
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Fazit: Stadt als Zukunftsort – nicht nur für die nächste Generation
Die Zahlen zeigen: Stadtleben ist wieder im Trend – getrieben von den Jüngsten und den Ältesten. Eigentümer auf dem Land können diese Entwicklung als Chance nutzen, während Investoren neue Potenziale im urbanen Wohnungsmarkt erschliessen.
Ob für den ersten Kauf oder den späten Umzug: Die Stadt wird zum Zukunftsort für alle Generationen.
FAQ
Welche Vorteile hat eine Stadtwohnung im Alter?
Eine Stadtwohnung bietet Barrierefreiheit, kurze Wege zu medizinischen Dienstleistungen und reduziert den Pflegeaufwand. Zusätzlich sinken Fixkosten und Instandhaltungsrisiken, was die Lebensqualität im Alltag spürbar erhöht.
Warum zieht es junge Käufer zurück in die Städte?
Für junge Käuferinnen zählen kurze Wege zu Arbeit, Ausbildung und Freizeit. Eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr sowie ein vielfältiges soziales und kulturelles Angebot machen die Stadt besonders attraktiv.
Welche Chancen haben Eigentümer auf dem Land?
Wer heute seine Immobilie verkauft, profitiert von stabilen Preisen im Umland und einer hohen Nachfrage nach Stadtwohnungen. Eine frühzeitige Immobilienbewertung hilft, den richtigen Zeitpunkt für den Verkauf zu bestimmen.
Wie können Investoren vom Trend profitieren?
Investoren setzen auf kompakte, zentral gelegene Wohnungen, nachhaltige Sanierungen und innovative Wohnformen wie Mehrgenerationenhäuser. So lassen sich sowohl junge Käufer:innen als auch ältere Zielgruppen langfristig ansprechen.
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