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Keyfacts:
- Energieeffiziente Einfamilienhäuser erzielen bis zu 15% höhere Verkaufspreise.
- Mikroapartments in Städten wie Zürich bieten überdurchschnittliche Mietrenditen.
- Mehrgenerationenhäuser und flexible Wohnformen gewinnen bei Käufern stark an Bedeutung.
In der Schweiz gibt es eine Vielzahl an Immobilientypen – von klassischen Einfamilienhäusern über Eigentumswohnungen und Mikroapartments bis hin zu Mehrgenerationenhäusern oder Ferienimmobilien. Jeder Typ erfüllt bestimmte Wohnbedürfnisse und spricht unterschiedliche Zielgruppen an. 2025 zeigt sich: Nicht alle Objekte entwickeln sich preislich gleich. Wer den eigenen Immobilientyp richtig einordnet und die aktuelle Marktlage kennt, kann gezielt investieren oder verkaufen – und den Wert langfristig sichern.
1. Einfamilienhäuser: Energieeffizienz macht den Unterschied
Das Einfamilienhaus bleibt eine beliebte Wohnform – besonders bei Familien, die langfristig planen. Was zählt, ist nicht nur der Standort, sondern auch die Substanz. Hohe Nachfrage erzielen insbesondere Objekte, die mit langlebigen, natürlichen Materialien gebaut oder renoviert wurden und eine effiziente Energiebilanz aufweisen. Photovoltaik, Wärmepumpe, gute Dämmung: das sind heute keine Extras mehr, sondern klare Kaufkriterien.
Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für ein freistehendes Haus lag 2024 in der Schweiz bei rund CHF 7’731/m². In Städten gelten allerdings andere Rahmenbedingungen: Nicht nur der Platz ist limitiert, auch der Bestand ist älter. In Zürich etwa liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei gut CHF 15’000/m². Einfamilienhäuser in beliebten Wohnlagen erreichen hier Transaktionspreise von CHF 3.5 bis 4.5 Millionen, bei entsprechendem Zustand auch darüber.
Ein weiterer Einflussfaktor für einen erfolgreichen Verkauf ist die Finanzierung: Seit dem 1. Januar 2023 sind Hypothekenanbieter verpflichtet, im Beratungsgespräch auf den energetischen Zustand der Immobilie, Erneuerungsbedarf und mögliche Fördermassnahmen hinzuweisen. Gleichzeitig fliessen ESG-Kriterien wie Energieeffizienz und CO₂-Bilanz zunehmend in die Kreditvergabe ein. Wer als Eigentümer modernisiert und dokumentiert, verbessert sowohl die Vermarktungschancen als auch die Finanzierbarkeit.
2. Eigentumswohnungen: Zentral, smart, durchdacht
Eigentumswohnungen bleiben stabil gefragt, nicht nur in Städten, sondern auch in gut erschlossenen Agglomerationen. Vor allem kleinere Einheiten zwischen 2.5 bis 3.5 Zimmern sprechen eine breite Käuferschicht an: von alleinstehenden Berufstätigen über Senioren bis hin zu Kapitalanlegern.
Was überzeugt, ist eine funktionale Raumaufteilung, gute Schalldämmung, ein Balkon oder Terrasse sowie ein Liftzugang. Auch Smart-Home-Komponenten, moderne Küchen und moderne Sanitäreinrichtungen können den Ausschlag geben, vor allem bei Neubauten oder kernsanierten Objekten.
Der landesweite Durchschnittspreis für Eigentumswohnungen liegt derzeit bei CHF 7’531/m². In Basel beträgt er knapp CHF 11’000/m². Wie bei Einfamilienhäusern zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Stadt und Land: urbanes Wohnen ist spürbar teurer, vor allem in gut erschlossenen Lagen und bei hochwertigem Ausbaustandard.
Schweiz: Immobilienpreise, Preis pro m² und Immobilienbewertung für Ihre Region.

3. Mehrgenerationenhäuser: Flexibel, familiär, gefragt
Wohnformen mit gemeinschaftlichem Charakter gewinnen weiter an Bedeutung. Gemeint sind hier nicht nur klassische EFH mit Einliegerwohnung, sondern Wohnanlagen oder Hausgemeinschaften, in denen mehrere Parteien unabhängig, aber gemeinschaftlich wohnen. Solche Konzepte bieten nicht nur sozialen Rückhalt, sondern auch finanzielle Vorteile – etwa durch geteilte Infrastruktur, gemeinschaftliche Gärten oder flexible Nutzung von Räumen. Preisspannen sind stark lage- und konzeptabhängig. Was zählt, ist ein durchdachtes Raumprogramm, gute Erschliessung und ein gepflegter Zustand.
Eigentümer, die über Umbau oder Umnutzung ihrer Immobilien nachdenken, können solche Modelle aktiv entwickeln, etwa durch Teilung von Liegenschaften oder Ausbau von leerstehenden Flächen.
Lassen Sie sich von Experten begleiten. Für Fragen und eine unverbindliche Beratung stehen wir Ihnen zur Seite. Vereinbaren Sie direkt einen Beratungstermin oder rufen Sie uns an: +41 44 244 32 00.
4. Mikroapartments: Kompakt, urban, rentabel
Wohnraum in Städten bleibt knapp, umso beliebter sind kompakte Wohneinheiten, die funktional eingerichtet und hochwertig ausgestattet sind. Mikroapartments mit 25–40 m² Wohnfläche sprechen vor allem Expats, Wochenaufenthalter und urbane Berufstätige an.
In den grössten Schweizer Städten liegen die Preise je nach Lage und Ausstattung zwischen CHF 15’000 und 20’000/m² – teils sogar darüber bei möblierten Einheiten in Toplagen oder Neubauprojekten. Dabei gilt: Der Preis pro m² ist hoch, aber die absolute Fläche klein, was die Gesamtinvestition attraktiv macht.
Möblierte Vermietung, kurze Leerstandszeiten und flexible Nutzungsmöglichkeiten machen Mikroapartments zu einer interessanten Option. Vorausgesetzt, die Ausstattung ist durchdacht und langlebig. Für Immobilien mit Umbaupotenzial können solche Konzepte ein lukrativer Schritt sein.
5. Ferienhäuser: Rückzugsort trifft Investment
Ferienimmobilien in der Schweiz – sei es im Tessin, im Engadin oder am Genfersee – sind beliebt. Entscheidend für eine nachhaltige Nutzung sind gute Erreichbarkeit, Infrastruktur, Wintertauglichkeit und eine klare rechtliche Situation in Bezug auf Zweitwohnungen.
In Graubünden oder dem Wallis werden je nach Lage CHF 5’000 bis 10’000/m² gezahlt. Besonders gefragt sind moderne Chalets oder renovierte Altbauten mit authentischem Charme. In gewissen Regionen gelten Einschränkungen für Neubauten als Zweitwohnsitze. Hier ist eine sorgfältige Abklärung wichtig. Für Eigentümer, die nicht dauerhaft selbst nutzen, kann eine professionelle Vermietung Einnahmen generieren – mit saisonalen Schwankungen, aber stabiler Nachfrage in Toplagen.
Zweitwohnsitz in der Schweiz – was gibt es zu beachten? Erfahren Sie mehr im properti Blog.
Fazit
Einfamilienhaus, Eigentumswohnung, Mikroapartment, Wohnprojekt oder Ferienhaus: diese Immobilientypen sind kein neuer Trend, sondern fester Bestandteil des Schweizer Immobilienmarktes. Wer die spezifischen Merkmale erkennt, seine Immobilie realistisch einschätzt und gezielt vermarktet, kann auch 2025 stabile Preise und hohe Nachfrage erzielen. Für Eigentümer lohnt sich der Blick auf Ausstattung, Energieeffizienz, Nutzungspotenzial. Eine professionelle Beratung ist hier hilfreich.
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