Die Immobilienvermarktung hat sich auf die Online-Plattformen verlagert. Zu Beginn des Jahres sind die Kosten der Immobilienportale für Inserate zum Verkaufen, Vermieten von Immobilien stark gestiegen. Ein Ehepaar teilt seine Erfahrungen.
Mit dem Aufstieg digitaler Technologien können Interessenten Immobilien bequem von zu Hause aus betrachten und mit einem Klick auf eine Fülle von Informationen über den lokalen Immobilienmarkt zugreifen. Wer allerdings eine Immobilie selbst verkaufen oder vermieten möchte, sollte einige Dinge bei der Inserierung und Vermarktung beachten, um rechtliche Probleme zu vermeiden und die Kosten im Überblick zu behalten.
Herr und Frau Hofer haben entschieden, ihr Stockwerkeigentum eigenständig zu verkaufen. Sie investierten Zeit und Geld, um Fotos und eine ausführliche Beschreibung zu erstellen. Doch die Interessenten blieben aus. Interessierte Anwärter wünschten bessere Bilder, übersichtliche Grundrisse und detaillierte Informationen, bevor Sie die Anreise für eine Besichtigung in Kauf nehmen. Die Kosten für den Zeitraum der Insertion häuften sich und Herr und Frau Hofer verloren die Kontrolle über das eingeplante Budget.
Inseratkosten erschweren Budgetierung
Die Kosten für Immobilieninserate auf den führenden Portalen sind seit Beginn des Jahres stark angestiegen. Neu gelten Preise im Durchschnitt von CHF 12.-/Tag für die Basisfunktion und über CHF 25.-/Tag für Premium-Angebote. Premium Inserate haben gemäss Angaben eine 130% höhere Wahrscheinlichkeit, erfolgreich Käufer oder Mieter anzuziehen. Die Einführung wöchentlicher Abrechnungen für Inseratkosten hat den Inserierenden zwar mehr Flexibilität gegeben, aber gleichzeitig auch neue Herausforderungen mit sich gebracht. Ohne eine genaue Planung und Überwachung der Kosten kann das Vermarktungsbudget schnell aus dem Ruder laufen. Zudem haben Inserierende oft Schwierigkeiten, die tatsächlichen Kosten eines Inserats zu berechnen.
Auf den ersten Blick nicht ersichtliche Kosten wie Anzeigenkreation und Suchbegriff-Optimierung werden oft übersehen und können schnell zur Belastung für Immobilienanbieter werden. Eine sorgfältige Planung und Überwachung ist erforderlich, um langfristige Budgets zu gewährleisten.
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Gratis-Portale mit limitierter Reichweite
Nachdem die Kosten für die Insertion überschritten wurden, versuchte das Ehepaar Hofer, die Immobilie auf kostenlosen Online-Portalen zu inserieren. Auch dies brachte nicht die gewünschte Reichweite und Nachfrage. Obwohl dies eine gute Möglichkeit anbot, um Kosten zu sparen, bieten Gratis-Portale in der Regel nicht den gleichen Funktionsumfang und Zugang zu potenziellen Käufern oder Mietern wie die bekannten Immobilienportale.
Mangelnde Reichweite und fehlende Tools wie professionelle Exposés können die Vermarktungschancen einer Immobilie verringern. Zudem stellte das Ehepaar fest, dass potenzielle Interessenten häufig nach rechtlichen Dokumenten und Unterlagen fragten, die sie nicht immer zur Hand hatten, was zu Unsicherheit und Überforderung führte. Auch häuften sich dubiose Anrufe.
Professionelle Hilfe mit Kostenkontrolle
Ein weiteres Problem sind die stark variierenden Insertionszeiten auf verschiedenen Portalen. Es wurde zunehmend schwierig und zeitaufwendig, alle Anzeigen im Blick zu behalten und zu aktualisieren.
Als das Ehepaar im SRF properti, ein führendes Unternehmen für den Verkauf und Vermietung von Immobilien, sah, entschied es sich für die professionelle Hilfe des Experten.
Dank properti konnten sie auf ein breites Netzwerk von potenziellen Käufern zugreifen und wurde bei der Vermarktung ihrer Immobilie professionell beraten und unterstützt. Die Dienstleistung umfasst ein Rund-um-Angebot von der professionellen Marktwertschätzung über Konkurrenzanalysen bis hin zur Erstellung von 360-Grad-Touren und dem Bereitstellen von Vertragsunterlagen. Darunter auch automatische Prozesse zur Aktualisierung und Verlängerung von Anzeigen sowie ein sicheres System zur Übertragung von Dokumenten. Und das Beste, die Kosten für die Insertion werden von properti übernommen, denn Eigentümer zahlen hier nur bei erfolgreichem Abschluss des Immobiliengeschäfts.

Wie kann properti so gute Konditionen bieten? Die Antwort liegt in der Automatisierung und Digitalisierung grundlegender Prozesse. Diese Massnahmen steigern nicht nur die Effizienz und Qualität, sondern ermöglichen es, Immobilientransaktionen zu verbesserten Konditionen abzuwickeln – ohne finanzielles Risiko.
Rechtliche Anforderungen: Für potenzielle Käufer oder Mieter ist es entscheidend, dass alle relevanten Informationen jederzeit zur Verfügung stehen und sämtliche erforderlichen Unterlagen vollständig vorliegen.
Preissetzung: Um den Wert einer Immobilie oder den Mietpreis zu bestimmen, sollte man als Eigentümer einen realistischen Preis festlegen, der den Marktbedingungen und den Eigenschaften der Immobilie entspricht. Eine Konkurrenzanalyse ähnlicher Objekte in der Region ist empfehlenswert.
Insertionskosten: Seit Jahresbeginn sind Immobilieninserate auf führenden Portalen deutlich teurer geworden, was eine sorgfältige Kostenkontrolle bedingt.
Insertionszeiten: Die durchschnittlichen Insertionstage für Immobilieninserate variieren stark nach Kanton und Region von 4 bis zu 60 Tagen.
Professioneller Inserate-Inhalt: Man sollte sicherstellen, dass die Beschreibung der Immobilie präzise, detailliert und attraktiv ist. Professionelle Fotos und übersichtliche Grundrisse gehören dazu. Heutzutage sind 360° Aufnahmen oder VR-Tours gefragt, die den Interessentinnen einen guten ersten Einblick ermöglichen.
Datenschutz: Beim Inserieren der Immobilie gilt es die Datenschutzgesetze zu beachten, wobei die Veröffentlichung persönlicher Informationen wie Adresse oder Telefonnummer vermieden werden sollte.
Besichtigung & Beratung: Es ist wichtig, ausreichend Zeit für die Organisation und Durchführung von Besichtigungen einzuplanen und leerstehende Objekte gegebenenfalls zu stagen, um ihre Attraktivität zu steigern. Potenzielle Interessenten erwarten eine professionelle Beratung, wobei rechtliche Aspekte nicht vernachlässigt werden sollten.
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Auszug aus „der Hauseigentümer“ (HEV Schweiz) vom 1. April 2023. Weitere Publikationen finden Sie in unserem Newsroom.